Bettwäsche richtig kombinieren: Muster und Uni gekonnt mischen
Bettwäsche ist mehr als nur ein praktischer Bezug für die Matratze und das Kissen. Sie bestimmt den Charakter des Schlafzimmers, beeinflusst die Atmosphäre und trägt maßgeblich dazu bei, wie erholsam wir den Raum empfinden. Wer Muster und einfarbige Elemente geschickt kombiniert, schafft Spannung, ohne das Schlafzimmer unruhig wirken zu lassen. Die Grundregel lautet: Ein Muster braucht eine ruhige Fläche, damit es zur Geltung kommt und nicht mit anderen Designs konkurriert.
Besonders bewährt hat sich das Prinzip, eine gemusterte Seite mit einer unifarbenen Rückseite zu verbinden. Ein Bettbezug mit gemusterter Oberseite und einfarbiger Unterseite lässt sich je nach Stimmung oder Jahreszeit wenden und bietet so zwei völlig unterschiedliche Looks in einem einzigen Set. Wer tagsüber ein lebendiges Karo oder florales Motiv bevorzugt, kann abends auf eine beruhigende einfarbige Fläche wechseln. Das spart nicht nur Geld für zusätzliche Garnituren, sondern auch Stauraum im Schrank.
Farben sollten dabei nicht zufällig gewählt werden. Greifen Sie die dominante Farbe des Musters in der unifarbenen Seite auf, entsteht automatisch Harmonie. Ein Bezug mit blau-weißem Streifenmuster passt beispielsweise hervorragend zu einem einfarbigen Kissen in einem der beiden Töne. Wer es kontrastreicher mag, setzt auf Komplementärfarben wie Senfgelb und Dunkelblau, sollte aber bei maximal zwei Hauptfarben bleiben. Ein dritter Ton wirkt schnell unruhig und lässt das Bett unaufgeräumt erscheinen.
Auch die Materialwahl spielt eine Rolle. Leinen und Baumwolle lassen sich gut miteinander kombinieren, solange die Webart ähnlich grob oder fein ist. Ein grob gewebter Leinenbezug neben einem glänzenden SatinKissen wirkt schnell unstimmig. Achten Sie außerdem darauf, dass gemusterte und einfarbige Teile dieselbe Pflegeanleitung haben, damit Sie beide zusammen waschen können. So bleibt die Kombination dauerhaft schön und der Aufwand im Alltag gering.